Weißes Logo von Bentley Systems
Startseite / ES(D)G / ESDG / Klimaschutz / Beseitigung von organischen Chlorverbindungen und Kohlenwasserstoff durch adsorptive und oxidative Barrieren
Weitere Geschichten zu Wasserschutz und Klimaresilienz entdecken

Beseitigung von organischen Chlorverbindungen und Kohlenwasserstoff durch adsorptive und oxidative Barrieren

Geoambiente entwickelt hydrogeologisches Modell für saubere Grundwasserleiter und sichereres Trinkwasser

Herausforderung im Bereich Nachhaltigkeit

Klimaschutz und Land- und Wasserressourcen

Ein 3D-Modell eines Gebäudes mit einem gelben Kreis in der Mitte.

Schwerpunkte der Geschichte

Relevante Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs)

SDG-Ziel 6, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen.

SDG-Ziel 9, Industrie, Innovation und Infrastruktur.

SDG-Ziel 15, Leben an Land, Logo.

Verwendete Software

Leapfrog Works

Standort

Brasilien

Organisation/Unternehmen

Geoambiente S/A

In den späten 1970er-Jahren wurde in einem ausgedehnten, 116.000 Quadratmeter großen Industriekomplex in Brasilien mit der Herstellung von Landmaschinen und -fahrzeugen begonnen. Aufgrund der jahrzehntelangen maschinellen Bearbeitung, Werkzeugbereitstellung, Lackierung und Reinigung von Fahrzeugteilen sowie anderer industrieller Prozesse wurde das Gebiet mit chlororganischen und kohlenwasserstoffhaltigen Schadstoffen verunreinigt. Diese Schadstofffahnen belasten die örtlichen Grundwasserleiter, die zur Trinkwassergewinnung genutzt werden. Das gesamte Ausmaß der Verschmutzung war jedoch nie gänzlich bekannt. Geoambiente hat mit der Software Leapfrog ein hydrogeologisches Modell für das gesamte Gebiet entwickelt, das mit hoher Sicherheit die Quellen und die Gesamtmasse der Schadstoffe sowie die Einschluss- und Migrationszonen bestimmen kann. Mit den Erkenntnissen aus dem Modell platzierte das Unternehmen Absorptionsbarrieren in den Bereichen mit der höchsten Schadstoffkonzentration. In nur sechs Monaten konnte Geoambiente mit seiner Lösung die Schadstoffwerte deutlich senken, u. a. durch die vollständige Entfernung von Dichlorethylen und Vinylchlorid, eine Verringerung von Benzol um 99 % und eine Verringerung von Trichlorethylen um 72 %. Das Ergebnis sind sauberere Grundwasserleiter und sichereres Trinkwasser.